Braunbierhaus

Uwe Prokscha und neun weitere Unterstützer öffnen das Braunbierhaus an den Adventswochenenden und an Heiligabend.

Was vom Erlös übrig bleibt, geht an die Stiftung „Menschen in Not“.

7. und 8. Dezember von 16 bis 23 Uhr

14. und 15. Dezember von 16 bis 23 Uhr

21. und 22. Dezember von 16 bis 23 Uhr

24. Dezember von 9 bis 13 Uhr Weißwurstfrühschoppen

Auf ein Bierchen im Advent

Bayreuth
Von Eric Waha

Mit dem Gedanken habe er schon länger gespielt, sagt Uwe Prokscha im Gespräch mit dem Kurier. Sich mal selbst hinter den Tresen zu stellen, „mit dem Ziel, das Braunbierhaus bei den Bayreuthern wieder ins Bewusstsein zu rufen“. Das Haus sei „sehr schön und historisch“, sagt Prokscha. Aber: Gastronomie ist derzeit schon auch eine schwierige Branche.“ Dennoch sei er sicher: Ein engagiertes Wirtspaar könnte in dem alten Haus „jede Menge Dinge machen“.

Am 7. und 8. Dezember, am 14. und 15. sowie am 21. und 22. Dezember jeweils von 16 bis 23 Uhr und am 24. Dezember von 9 bis 13 Uhr will Prokscha mit Freunden und Bekannten das Braunbierhaus aufsperren und „zum gemütlichen After-Work ausschenken. Damit man sich in lockerer Atmosphäre mit Freunden und Bekannten treffen kann.“ Prokscha setzt darauf, dass die Bayreuther Lust auf ein Seidla Landbier haben: „Am ersten Wochenende wollen wir Huppendorfer ausschenken, am zweiten Wochenende Leupser und am dritten Krug-Bräu. Alles vom Fass, so lange der Vorrat reicht, anschließend aus der Flasche.“ Es gebe auch Wein im Ausschank, zu essen belegte Brötchen. Schließlich „sind wir hinterm Tresen alles Amateure“.

Das Braunbierhaus habe man im Prinzip nur nach dem Leerstand gründlich reinigen müssen, „wir mussten eigentlich nichts weiter ändern und können einfach aufsperren“. Zusammen mit Prokscha wollen neun Unterstützer dafür sorgen, dass das Braunbierhaus an drei Adventswochenenden und am Weihnachtstag selbst – an dem es einen Weißwurstfrühschoppen geben soll – wieder zurückkehrt in die Köpfe der Bayreuther. Als Wirtshaus, aus dem sich etwas machen ließe – und für das es wohl, wie Prokscha sagt, auch den einen oder anderen Interessenten gibt, der die Gastronomie wiederbeleben könnte.

Prokscha ist sicher: Das kleine Projekt könnte ankommen in der Adventszeit, in der man sich gerne mal mit Freunden trifft. Und um auch „den Menschen, denen es nicht so gut geht, ein paar Euro in die Kasse zu spülen“, wie Prokscha es formuliert, soll der Spaß am Advents-Ausschank im Braunbierhaus in den guten Zweck münden: „Alles, was an Erlös übrig bleibt, werden wir für die Kurier-Stiftung ,Menschen in Not’ spenden“, sagt der Gewog-Geschäftsführer. Klar, dass deshalb auch alle, die mit anpacken, unentgeltlich arbeiten.

Menschen in Not