Mützen für „Menschen in Not“

Es gibt was auf die Ohren

Stricken hat sie als Kind gelernt, Häkeln erst im Alter von 70 Jahren. Spaß hat sie an beidem: Elisabeth Seyferth, die heuer ihren 80. Geburtstag feierte, handarbeitet gerne und viel.


Für die Kurier-Stiftung „Menschen in Not“ hat sie jetzt rund 120 Mützen gestrickt, von der Partnermütze für Vater und Sohn und filigranen Sommermützchen bis hin zum rustikalen Trachtenhut.

Gabriele Schnetter-Zahn
Gabriele Schnetter-Zahn

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Begonnen hat alles mit der Frühchenstation des Klinikums. Die Kleinsten versorgte Elisabeth Seyferth gerne mit warmen Söckchen, danach entstanden auch Fäustlinge und auch ihr Enkel, der bei der Post arbeitet und über die dünnen Original-mützen jammerte, erhielt einen Ohrenwärmer in postgelb. Am liebsten strickt Elisabeth Seyferth parallel: ein etwas einfacheres Strickzeug – „das geht beim Fernsehen nebenher“ – und ein aufwendigeres, meist mit Muster, auf das sie sich dann auch konzentrieren muss, damit sich kein Fehler einschleicht.

Die Wolle für ihre Lieblingsbeschäftigung holt sie sich entweder im Rotkreuz-Laden oder sie kriegt sie von Freunden, die von ihrer Leidenschaft wissen, geschenkt. „Ich will einfach meine Kreativität ausleben nach Lust und Laune,“ sagt sie.

Informationen zum Mützen-Verkauf

Die selbst gestrickten Mützen von Elisabeth Seyferth gibt es ab sofort in der Kurier-Geschäftsstelle in der Maximilianstraße für zehn Euro pro Stück. Der Gesamterlös geht an die Kurier-Stiftung „Menschen in Not.“

Menschen in Not